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Malaiischer Ährenträgerpfau
(Pavo muticus muticus) |
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Haltung: |
Im Vergleich zu den Blauen Pfauen, gibt es zwei
entscheidende Unterschiede. Die Ährenträgerpfauen sind nicht standorttreu und winterhart. Deshalb braucht man einen gut isolierten Stall,
den man im Winter beheizen kann. Direkt daran angrenzen muss eine
ausreichend grosse, abgedeckte Voliere, da die Tiere sonst wegfliegen
können. |
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Reinrassige Ährenträgerpfaue sollten keinen
Temperaturen unter 7 C° ausgesetzt werden. Sobald das Thermometer
unter 7 C° fällt, müssen Sie im Stall bleiben der gegebenenfalls dann
geheizt werden muss. |
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Ährenträgerpfaue sind mit ihrem Gesang wesentlich
leiser als Blaue Pfauen. Deshalb ist es einfacher sie in der Nähe von
Wohngebieten zu halten. Mit ihrer Lautstärke erfordern sie nicht ganz
soviel Toleranz von den Nachbarn. Ausserdem rufen sie wesentlich
seltener im vergleich zu Blauen Pfauen. Mit dem Ende der Balzzeit
verstummen sie fast gänzlich. |
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Die Ährenträgerhähne sind zur Balzzeit wesentlich
aggressiver als Blaue Hähne. Bedingt durch die Volierenhaltung, haben
die Tiere keine Möglichkeit sich auszuweichen, deshalb muss jeder adulte Hahn in einer eigenen Voliere untergebracht sein. Sollten sich
die Tiere in den einzelnen Volieren sehen können, so müssen diese noch
mit einem Sichtschutz getrennt werden. Ansonsten würden die Hähne
aggressiv werden. |
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Stall: |
Wie oben bereits beschrieben muss der Stall
isoliert und beheizbar sein. Da man die Tiere bei niedrigen
Temperaturen im Stall halten muss, tut man gut daran sie konsequent
daran zu gewöhnen, dass sie im Stall zu übernachten haben. |
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Der Stall muss eine ausreichende Grösse haben, hell
und beleuchtbar sein, denn man muss berücksichtigen, dass man die
Tiere im Winter über einen längeren Zeitraum zusammen im Stall halten
muss. |
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Ährenträger sind bessere Flieger als Blaue Pfaue,
deshalb ist das Verletzungsrisiko im Stall wesentlich grösser. So ein
traumatisches Erlebnis führt nicht selten zum Tot dieser edlen Tiere.
Deshalb ist es von Vorteil, wenn die Decke mit Styropor gepolstert
ist. |
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Auch Ährenträger sitzen gerne hoch, deshalb sollte
die Sitzstange min. 2 m über Boden angeordnet sein. Es gilt zu
beachten, hoch kommen sie immer, aber es muss auch ausreichend Platz
zum Runterfliegen vorhanden sein. |
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Futter: |
Auch Ährenträger sind wie die Blauen was das Futter anbetrifft nicht sehr
anspruchsvoll. Solange sie in der Voliere Auslauf haben fressen sie
viel Grass und was ihnen sonst noch so vor den Schnabel kommt. Wir
stellen ihnen lediglich zusätzlich noch etwas Weizenkörnern oder
Hühnermischfutter zur Verfügung. |
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Im Winter geben wir den Tieren immer noch etwas
Salat und Obst, da sie ja keine Möglichkeit haben sich draussen etwas
zu suchen. |
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Ein- bis zweimal wöchentlich geben wir den Tieren noch gemahlene
Knochen, damit sie ausreichen Kalk und tierisches Eiweiss bekommen. |
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Für Leckereien wie Mehlwürmer usw. sind sie immer zu begeistern. Diese
füttern wir immer aus der Hand, so sind sie im Notfall dann auch
einfacher einzufangen. |
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Zucht: |
Da die Tiere über den Winter
im beheizten Stall untergebracht sind. Beginnen die Hennen im Schnitt
etwas früher mit dem Legen der Eier als die Blauen
Hennen. Ansonsten ist alles gleich wie bei den Blauen auch. Die Hennen legen 5-6
Eier in eine Bodenmulde und erbrüten die Eier in 28 Tagen zuverlässig.
Pfauenhennen sind gute Mütter, die ihre Jungen bis zum nächsten Gelege
im Jahr darauf führen. |
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Da die Hennen teilweise
schon im April mit dem Eierlegen beginnen und es in unseren Bereiten
dann noch äusserst kalt werden kann, muss man den Tieren eine
Brütmöglichkeit im Stall schaffen. |
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Bei den Ährenträgerpfauen sind die Hennen farblich
fast gleich wie die Hähne, siehe Bilder unten. Deshalb dauert es bei
den Jungtieren wesentlich länger bis man das Geschlecht eindeutig
zuordnen kann.
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