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Diese Seite wurde zuletzt am 21.01.2010
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Malaiischer Ährenträgerpfau
(Pavo muticus muticus)

Haltung: Im Vergleich zu den Blauen Pfauen, gibt es zwei entscheidende Unterschiede. Die Ährenträgerpfauen sind nicht standorttreu und winterhart. Deshalb braucht man einen gut isolierten Stall, den man im Winter beheizen kann. Direkt daran angrenzen muss eine ausreichend grosse, abgedeckte Voliere, da die Tiere sonst wegfliegen können.
  Reinrassige Ährenträgerpfaue sollten keinen Temperaturen unter 7 C° ausgesetzt werden. Sobald das Thermometer unter 7 C° fällt, müssen Sie im Stall bleiben der gegebenenfalls dann geheizt werden muss.
  Ährenträgerpfaue sind mit ihrem Gesang wesentlich leiser als Blaue Pfauen. Deshalb ist es einfacher sie in der Nähe von Wohngebieten zu halten. Mit ihrer Lautstärke erfordern sie nicht ganz soviel Toleranz von den Nachbarn. Ausserdem rufen sie wesentlich seltener im vergleich zu Blauen Pfauen. Mit dem Ende der Balzzeit verstummen sie fast gänzlich.
Die Ährenträgerhähne sind zur Balzzeit wesentlich aggressiver als Blaue Hähne. Bedingt durch die Volierenhaltung, haben die Tiere keine Möglichkeit sich auszuweichen, deshalb muss jeder adulte Hahn in einer eigenen Voliere untergebracht sein. Sollten sich die Tiere in den einzelnen Volieren sehen können, so müssen diese noch mit einem Sichtschutz getrennt werden. Ansonsten würden die Hähne aggressiv werden.
Stall: Wie oben bereits beschrieben muss der Stall isoliert und beheizbar sein. Da man die Tiere bei niedrigen Temperaturen im Stall halten muss, tut man gut daran sie konsequent daran zu gewöhnen, dass sie im Stall zu übernachten haben.
Der Stall muss eine ausreichende Grösse haben, hell und beleuchtbar sein, denn man muss berücksichtigen, dass man die Tiere im Winter über einen längeren Zeitraum zusammen im Stall halten muss.
Ährenträger sind bessere Flieger als Blaue Pfaue, deshalb ist das Verletzungsrisiko im Stall wesentlich grösser. So ein traumatisches Erlebnis führt nicht selten zum Tot dieser edlen Tiere. Deshalb ist es von Vorteil, wenn die Decke mit Styropor gepolstert ist.
Auch Ährenträger sitzen gerne hoch, deshalb sollte die Sitzstange min. 2 m über Boden angeordnet sein. Es gilt zu beachten, hoch kommen sie immer, aber es muss auch ausreichend Platz zum Runterfliegen vorhanden sein.
Futter: Auch Ährenträger sind wie die Blauen was das Futter anbetrifft nicht sehr anspruchsvoll. Solange sie in der Voliere Auslauf haben fressen sie viel Grass und was ihnen sonst noch so vor den Schnabel kommt. Wir stellen ihnen lediglich zusätzlich noch etwas Weizenkörnern oder  Hühnermischfutter zur Verfügung.
Im Winter geben wir den Tieren immer noch etwas Salat und Obst, da sie ja keine Möglichkeit haben sich draussen etwas zu suchen.
Ein- bis zweimal wöchentlich geben wir den Tieren noch gemahlene Knochen, damit sie ausreichen Kalk und tierisches Eiweiss bekommen.
Für Leckereien wie Mehlwürmer usw. sind sie immer zu begeistern. Diese füttern wir immer aus der Hand, so sind sie im Notfall dann auch einfacher einzufangen.
Zucht: Da die Tiere über den Winter im beheizten Stall untergebracht sind. Beginnen die Hennen im Schnitt etwas früher mit dem Legen der Eier als die Blauen Hennen. Ansonsten ist alles gleich wie bei den Blauen auch. Die Hennen legen 5-6 Eier in eine Bodenmulde und erbrüten die Eier in 28 Tagen zuverlässig. Pfauenhennen sind gute Mütter, die ihre Jungen bis zum nächsten Gelege im Jahr darauf führen.
Da die Hennen teilweise schon im April mit dem Eierlegen beginnen und es in unseren Bereiten dann noch äusserst kalt werden kann, muss man den Tieren eine Brütmöglichkeit im Stall schaffen.
Bei den Ährenträgerpfauen sind die Hennen farblich fast gleich wie die Hähne, siehe Bilder unten. Deshalb dauert es bei den Jungtieren wesentlich länger bis man das Geschlecht eindeutig zuordnen kann.

Sollten Sie an noch mehr Details zur Brut und Aufzucht interessiert sein, so folgen sie doch einfach diesem Link.

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