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Blauer
Pfau, Pavo cristatus |
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Haltung: |
Unsere Pfauen sind in einem Stall mit
angeschlossener Voliere untergebracht. Wir legen grossen Wert darauf,
dass Nachts alle im Stall übernachten. Tagsüber öffne ich regelmässig
die Voliere und die Tiere können dann frei laufen.
Das hat den Vorteil, wenn man einmal nicht Zuhause ist, weiss man
die Tiere sind sicher in Ihrer Voliere. |
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Da die Tiere einen recht grossen Aktionsradius
haben können und wir nicht alleine sind, hat man so auch eine etwas
bessere Kontrolle, wann und wo sich die Tiere aufhalten. Was
eventuellen Konflikten mit den Nachbarn vorbeugen kann. |
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Vor der Anschaffung sollte man auch
berücksichtigen, dass die Tiere mit ihrem Gesang eine beachtliche
Lautstärke entwickeln können. Dies wird von den Nachbarn oft als
"Lärm" bezeichnet. Sollte man hier mit Problemen rechnen so ist eine
Anschaffung von Blauen Pfauen oder eine eventuell abgeleiteten
Mutation nicht ratsam. |
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Stall: |
Da die Blauen und alle daraus abgeleiteten
Mutationen Winterhart sind, sind keine besonderen Anforderungen an den
Stall gestellt. Er muss lediglich zugfrei und trocken sein. Ausserdem
muss darauf geachtet werden, dass die Tiere Nachts nicht von Räuber
(Fuchs) erreicht werden können.
Pfauen sitzen gerne hoch, deshalb sollte die Sitzstange min. 2 m hoch
angeordnet sein. Es gilt zu beachten, hoch kommen sie immer, aber es
muss auch ausreichend Platz zum Runterfliegen vorhanden sein, sonst
kann es zu Unfällen kommen, bei denen sich die Tiere ernsthaft
verletzen können. |
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Futter: |
Pfaue sind was das Futter anbetrifft nicht sehr
anspruchsvoll. Im Freilauf suchen sie sich das meiste selber. Wir
stellen ihnen lediglich zusätzlich noch etwas Weizenkörnern oder
Hühnermischfutter zur Verfügung.
Ein- bis zweimal wöchentlich gebe ich den Tieren noch gemahlene
Knochen, damit sie ausreichen Kalk und tierisches Eiweiss bekommen.
Für Leckereien wie Mehlwürmer usw. sind sie immer zu begeistern. Diese
füttern wir immer aus der Hand, so sind sie im Notfall dann auch
einfacher einzufangen. |
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Zucht: |
Die Henne legt 5-6
Eier in eine Bodenmulde und erbrütet die Eier in 28 Tagen zuverlässig.
Pfauenhennen sind gute Mütter, die ihre Jungen bis zum nächsten Gelege
im Jahr darauf führen. Schon nach wenigen Wochen lassen sich die
Geschlechter unterscheiden. Die Hennen verlieren immer mehr das
Jugendgefieder und gleichen sich ihrer Mutter an.
Da die Brut im Freien sehr gefährlich ist, habe wir unseren Hennen im
Stall immer eine Kiste angeboten, die wir vorne mit Zweigen verkleidet
haben. Dieses künstliche Dickicht haben sie dann auch immer
angenommen.
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