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Diese Seite wurde zuletzt am 21.01.2010
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Blauer Pfau, Pavo cristatus

Haltung: Unsere Pfauen sind in einem Stall mit angeschlossener Voliere untergebracht. Wir legen grossen Wert darauf, dass Nachts alle im Stall übernachten. Tagsüber öffne ich regelmässig die Voliere und die Tiere können dann frei laufen.
Das hat den Vorteil, wenn man einmal nicht Zuhause ist, weiss man die Tiere sind sicher in Ihrer Voliere.
  Da die Tiere einen recht grossen Aktionsradius haben können und wir nicht alleine sind, hat man so auch eine etwas bessere Kontrolle, wann und wo sich die Tiere aufhalten. Was eventuellen Konflikten mit den Nachbarn vorbeugen kann.
  Vor der Anschaffung sollte man auch berücksichtigen, dass die Tiere mit ihrem Gesang eine beachtliche Lautstärke entwickeln können. Dies wird von den Nachbarn oft als "Lärm" bezeichnet. Sollte man hier mit Problemen rechnen so ist eine Anschaffung von Blauen Pfauen oder eine eventuell abgeleiteten Mutation nicht ratsam.
Stall: Da die Blauen und alle daraus abgeleiteten Mutationen Winterhart sind, sind keine besonderen Anforderungen an den Stall gestellt. Er muss lediglich zugfrei und trocken sein. Ausserdem muss darauf geachtet werden, dass die Tiere Nachts nicht von Räuber (Fuchs) erreicht werden können.
Pfauen sitzen gerne hoch, deshalb sollte die Sitzstange min. 2 m hoch angeordnet sein. Es gilt zu beachten, hoch kommen sie immer, aber es muss auch ausreichend Platz zum Runterfliegen vorhanden sein, sonst kann es zu Unfällen kommen, bei denen sich die Tiere ernsthaft verletzen können.
Futter: Pfaue sind was das Futter anbetrifft nicht sehr anspruchsvoll. Im Freilauf suchen sie sich das meiste selber. Wir stellen ihnen lediglich zusätzlich noch etwas Weizenkörnern oder  Hühnermischfutter zur Verfügung.

Ein- bis zweimal wöchentlich gebe ich den Tieren noch gemahlene Knochen, damit sie ausreichen Kalk und tierisches Eiweiss bekommen.

Für Leckereien wie Mehlwürmer usw. sind sie immer zu begeistern. Diese füttern wir immer aus der Hand, so sind sie im Notfall dann auch einfacher einzufangen.

Zucht: Die Henne legt 5-6 Eier in eine Bodenmulde und erbrütet die Eier in 28 Tagen zuverlässig. Pfauenhennen sind gute Mütter, die ihre Jungen bis zum nächsten Gelege im Jahr darauf führen. Schon nach wenigen Wochen lassen sich die Geschlechter unterscheiden. Die Hennen verlieren immer mehr das Jugendgefieder und gleichen sich ihrer Mutter an.

Da die Brut im Freien sehr gefährlich ist, habe wir unseren Hennen im Stall immer eine Kiste angeboten, die wir vorne mit Zweigen verkleidet haben. Dieses künstliche Dickicht haben sie dann auch immer angenommen.

Sollten Sie an noch mehr Details zur Brut und Aufzucht interessiert sein, so folgen sie doch einfach diesem Link.

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