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Der Pfau |
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Pfauen zählen zu den ältesten Haustieren. Sie wurden schon vor
Jahrtausenden ausserhalb von Indien gehalten. Damals wurden die Tiere
nicht nur wegen ihres prachtvollen Gefieders als Zierde gehalten. Nein
die Tiere standen auch auf der Speisekarte der Obrigkeiten.
Auch wurden den Pfauen in verschiedenen Kulturen als göttlich
angesehen und verehrt. Auch diente das aussergewöhnliche
Erscheinungsbild von Pfauen in den unterschiedlichsten Religionen als
Sinnbilder, zum Beispiel für Auferstehung, Unsterblichkeit oder
als Torwächter zum Paradies.
All diese
Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute werden Pfauen in
unseren Breiten nur noch zur Zierde gehalten. Man trifft sie in Parks,
Zoo und in den Händen von privaten Liebhabern an. Dabei handelt es
sich jedoch meist um den Blauen Pfau oder um Mutationen dieser Art. |
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Arten: |
Die nachfolgend aufgeführten drei Pfauenarten
kommen frei lebend in der Natur vor. |
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Blauer Pfau, Pavo cristatus |
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Der Blaue Pfau ist eines der ältesten Haustiere.
Frei lebend kommt er in der Natur in Indien und Sri Lanka vor. Da er
standorttreu und in unseren Breiten winterhart ist, wird er am
häufigsten von allen Pfauenarten gehalten. |
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Abgeleitet von der frei lebenden Spezies gibt es
mittlerweile viele vom Menschen geförderte Mutationen. Diese sind sehr
beliebt in den USA, wo um die 90 verschiedene Mutationen gezüchtet
werden
Hier einige Beispiele von
gezüchteten Mutationen: |
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Grüner- oder Ährenträgerpfau, Pavo muticus
Diese Pfauengattung wird wesentlich seltner gehalten als die
Blauen und die daraus abgeleiteten Mutationen. Das liegt vermutlich
daran, dass die Tiere nicht standorttreu und winterhart sind. Somit
kann man die Tiere nur in geschlossen Volieren halten und muss sie im
Winter in einen beheizten und frostsicheren Stall unterbringen.
Hier unterscheidet man zwischen drei Unterarten.
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Malaiischer Ährenträgerpfau, Pavo muticus muticus
Der Malaiische Ährenträgerpfau ist die farbintensivste der drei
Unterarten. Typisch sind die durchgehend hellblau glänzenden
Flügeldecken und das intensiv grüne Halsgefieder.
Diese Unterart lebt auf der Malaiischen Halbinsel, Südteil ab der
Meerenge von Kra, Insel Java |
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Indochina
Ährenträgerpfau, Pavo muticus imperator
Der Indochina Ährenträgerpfau hat gegenüber der Unterart Muticus keine
durchgehenden blauen Flügeldecken. Viele Federn sind nur mit blauen
rändern versehen. Das Halsgefieder ist wesentlich matter und geht
mehr in Richtung braun/bronze Farben.
Wie der Name sagt lebt diese Unterart im gesamten Indochinaraum.
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Burma
Ährenträgerpfau, Pavo muticus spicifer
Der Burma Ährenträgerpfau hat gegenüber den anderen beiden Unterarten
wesentlich weniger grün Anteile im Gefieder. Das Rückenschild zwischen
Hals und Flügeln ist bei dieser Unterart eher blaugrün. Bei den
Flügeldecken ist fast kein Blauanteil mehr vorhanden.
Diese Unterart lebt im Nordwesten von Burma. Das Arrakan-Gebirge
trennt den Lebensraum zur Unterart Imperator ab. |
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Kongopfau, Afropavo congensis
Der Kongopfau ist die einzig Pfauenart auf dem afrikanischen
Kontinent. Alle anderen Pfauenarten sind in Asien beheimatet.
Da
diese Pfauenart extrem hohe Anforderungen an Unterbringung und Futter
stellt (Tropenhaus), wird sie kaum von Privatläuten gehalten.
Diese Pfauenart lebt ausschliesslich in den Regenwaldgebieten des
Kongobeckens (Zaire). |
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Kreuzungen: |
In seiner Neugierde hat es sich der Mensch
natürlich nicht nehmen lassen, die Blauen Pfauen und die daraus
resultierenden Mutationen mit den Ährenträgerpfauen zu kreuzen. Alle
daraus resultierenden Nachkommen bezeichnet man als Spalding-Pfauen |
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